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Sonja Prlic, Mag.phil. MA. PhD.

Wissenschaftliche und künstlerische Mitarbeiterin in bildenden Künsten sowie in Kunst- und Werkpädagogik

  • Mirabellplatz 1
  • 5020 Salzburg

Sonja Prlić ist Medienkünstlerin, Regisseurin, Dramaturgin und künstlerische Forscherin. Ihre Studien führten sie über Literatur an der Universität Wien und Dramaturgie an der Hessischen Theaterakademie in Frankfurt am Main zu künstlerischen Computerspielen am Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst (Universität Mozarteum und Universität Salzburg), wo sie das interuniversitäre Doktoratskolleg Kunst und Öffentlichkeit absolvierte.

1998 mitbegründete sie die KünstlerInnengruppe gold extra (www.goldextra.com) und arbeitet seither an Projekten zwischen Theater, Neuen Medien und Computerspielen. Ihr Interesse gilt u.a. der Entwicklung neuer künstlerischer Formen für dokumentarische Computerspiele und den Potenzialen von künstlerischen Computerspielen für den gesellschaftlichen und politischen Dialog. Ihre künstlerisch forschende Dissertation auf diesem Gebiet wurde mit dem Award of Excellence ausgezeichnet. Für ihre künstlerischen Arbeiten erhielt sie Auszeichnungen wie das Dramatikerstipendium der Republik Österreich, den Outstanding Artist Award und den Salzburger Medienkunstpreis.


An der Universität Mozarteum Salzburg leitet sie das Forschungsprojekt schnitt # stellen (eine Kooperation des MediaLab der Universität Mozarteum Salzburg und gold extra) und forscht an den Synergien medienkultureller Alltagserfahrungen von Jugendlichen und zeitgenössischer Medienkunst. schnitt # stellen erhielt 2019 den European Youth Culture Award in der Kategorie Wissenschaft und Forschung. Sie ist Ko-Leiterin des Programmbereichs Zeitgenössische Kunst und Kulturproduktion am Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst. Des Weiteren ist sie Lehrende im Department für Bildende Kunst und Gestaltung im Bereich Grafik.

Arbeitsschwerpunkte: Künstlerische Forschung v.a. im Feld der Neuen Medien, Künstlerische Forschung mit Jugendlichen, Neue Medien und gesellschaftlicher Dialog, Dokumentarische Computerspiele, Interdisziplinäre Kunstformen.