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Mozart-Bearbeitungen im 19. Jahrhundert
Mozartforum 2022
18.11.2022|18:00
18.11.2022-19.11.2022
Villa Vicina | Internationale Stiftung Mozarteum | Schwarzstraße 30 | 5020 Salzburg
Wiener Saal | Internationale Stiftung Mozarteum | Schwarzstraße 26 | 5020 Salzburg
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Eine Veranstaltung von: Institut für Musikalische Rezeptions- und Interpretationsgeschichte
Internationale Stiftung Mozarteum
Von den Quellen bis zur Aufführung

Symposium: 18.-19. November (Villa Vicina)
Buchpräsentation: 18. November, 18.00 Uhr (Villa Vicina)
Studienkonzert: 18. November, 19.30 Uhr (Wiener Saal)

Das Symposium lädt internationale Spezialist*innen zu wissenschaftlichen Referaten nach Salzburg und steht auch künstlerisch-forschenden Zugängen offen.
Es wird durch die Buchpräsentation „Leopold Mozart. Chronist und Wegbereiter“ sowie ein moderiertes Studienkonzert mit Mitgliedern der Salzburg Chamber Soloists (Einstudierung & Leitung: Lavard Skou-Larsen) sowie Studierenden der Universität Mozarteum ergänzt, bei dem besonders faszinierende Bearbeitungen und ihre Vorlagen zur Diskussion gestellt werden.
Im 18. und 19. Jahrhundert, vor der Einführung mechanischer Schallaufzeichnungen, wurden musikalische Werke häufig in Bearbeitungen gespielt. Sie erklangen zuhause ebenso wie in kleineren Konzerten und Serenaden. Auf diese Weise konnten zum Beispiel Sinfonien im kleinen Kreis gespielt und kennengelernt werden. Bevor mit der Idee des Urtextes der Anspruch auf Originalgestalt des Werks erhoben wurde, hatten Bearbeitungen eine wichtige kulturelle und soziale Funktion. Zugleich waren sie entscheidend für die Kenntnis von Mozarts Musik. Doch so wichtig Bearbeitungen für die Verbreitung seiner Werke waren, so wenig wurden sie bisher von der Forschung wahrgenommen.

Das Symposium „Mozart-Bearbeitungen im 19. Jahrhundert“ steht im Rahmen eines größeren Forschungsschwerpunkts und richtet sich an Wissenschaftler*innen wie an künstlerisch Forschende, die sich mit der Bearbeitungskultur des Langen 19. Jahrhunderts (von Mozarts Lebzeiten bis in die Anfänge des 20. Jahrhunderts) in grundsätzlichen Fragen oder praktischen Bereichen beschäftigen. Organisiert wird das Symposium von Bernadeta Czapraga und Rainer J. Schwob (beide am Institut für musikalische Rezeptions- und Interpretationsforschung) und Ulrich Leisinger (wissenschaftlicher Leiter der Internationalen Stiftung Mozarteum).

Als Referent*innen sind auch Lehrende und Dissertant*innen der Universität Mozarteum eingeladen.

Zur Ergänzung des Symposiums findet die Buchpräsentation von Band 10 der Veröffentlichungen des Arbeitsschwerpunktes, "Leopold Mozart: Chronist und Wegbereiter" (Hg. Thomas Hochradner, Michaela Schwarzbauer unter Mitarbeit von Stefanie Hiesel und Thomas Wozonig) statt.

Das Konzert wurde in die Saisonkonzert-Reihe "Musik und Wort" der Stiftung Mozarteum aufgenommen.
Saisonkonzerte der Stiftung Mozarteum, Konzertreihe "Musik und Wort", Kaufkarten à 30 EUR; Frei-/Zählkarten-Kontingent für Tagungsteilnehmer*innen und Uni Mozarteum

Bild 1: KV375 - Traeg-Bearbeitung, Seite 1 / Internationale Stiftung Mozarteum
Bild 2: Bildarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek, A. Hatzfeld
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